Erfinder

Die Geschichte von Andre Marie Ampere


Andre Marie Ampere war ein Physiker und Mathematiker. Er wurde 1775 in Lyon geboren und starb im Jahre 1836. Seine größte Entdeckung waren die Gesetze des Elektromagnetismus. Seine Forschungen in diesem Bereich waren sehr Erfolgreich. Diese Entdeckungen gründen sehr wahrscheinlich auf das hervorragende Wissen im Bereich Mathematik und Wissenschaft. Wegen dieser großen Entdeckungen Amperes benannte man den Fluß des Elektrischen Strom nach seinem Namen.

Er zeigte, daß parallele elektrische Schaltkreise sich gegenseitig anziehen, wenn die Richtung der Elektronen in die gleiche Richtung verlaufen und sie sich abstoßen, wenn die Richtung entgegengesetzt verläuft. Er entwickelte die mathemat ische Theorie um die Entstehung von Elektromagnetismus zu erklären. Hierbei entdeckte Ampere, daß elektrischer Strom, der durch eine Spule fließt sich wie ein Magnet verhält. Diese Entdeckung brachte ihn zur Entwicklung des Alvanometers, einem Instrument um elektrische Schaltkreise zu messen. Amperes großes Wissen im Bereich Elektrodynamik half ihm bei seiner Lehrtätigkeit an der Ecole Polytechnique in Paris. Weiterhin half es ihm sein Werk „Mathematic Theory of Electrodyn amic Phenomena“ 1827 zu veröffentlichen. Elektromagnetismus war ein sehr großes Feld für die Wissenschaft und Ampere öffnete die Türen für deren Entdeckung. Andre Marie Ampere war ein überragender Mathematiker und Physiker. Sein Wissen im Bereich der Elektrodynamik brachte ihn hin zu vielen Entdeckungen. Seine Lehrtätigkeiten und seine Publikationen änderte viel im Bereich Mathematik und Wissenschaft.

Die Geschichte Werner von Siemens und Johann Georg Halske (Zeigertelegraph)


Werner von Siemens wurde am 13. Dezember 1816 in Lenthe bei Hannover geboren. Er starb am 6. Dezember 1892 in Berlin. Der technische begabte Gutpächtersohn konnte aus finanziellen Gründen nicht studieren und schlug deshalb die militärische Laufbahn ein. Er wurde im Jahre 1838 preußischer Artellerie-Offizier.

„Mein Telegraph gebraucht nur einen Draht, kann dabei mit Tasten wie ein Klavier gespielt werden und verbindet mit der grössten Sicherheit eine solche Schnelligkeit, dass man fast so schnell telegraphieren kann, wie die Tasten nacheinander gedrückt werden. Dabei ist er lächerlich einfach und ganz unabhängig von der Stärke des Stroms“, berichtete Werner von Siemens seinem Bruder Wilhelm.

Dass man aus Zigarrenkisten, Weissblech, Eisenstücken und etwas isoliertem Kupferdraht einen voll funktionsfähigen Zeigertelegraphen konstruieren konnte, das hatte 1846 wohl niemand gedacht. Doch Werner von Siemens gelang mit diesem einfach aufgebauten, aber sicher arbeitenden Apparat der grosse Durchbruch. Die Ausführung seines Apparates überliess er dem Mechaniker Johann Georg Halske, den er aus der Physikalischen Gesellschaft kannte. Zunächst eher skeptisch gegenüber den Ideen von Werner von Siemens machte er sich mit grösstem Eifer an die mechanische Verbesserung des Telegraphen. Der Grundstein für ein gemeinsames Unternehmen war gelegt! „Telegraphen-Bauanstalt von Siemens & Halske“: Unter diesem Namen gründeten Werner von Siemens und Johann Georg Halske im Oktober 1847 in Berlin ihr Unternehmen. In einem Hinterhaus in Berlin wurde eine kleine Werkstatt eingerichtet, die Konstruktion bekam ein preussisches Patent und Ende des gleichen Jahres beschäftigte die junge Firma bereits 10 Mitarbeiter!

Weitere Erfindungen von Werner von Siemens:

  • ein Galvanisierungsverfahren (1841)
  • ein Zeiger- und Drucktelegraph (1846)
  • die Isolation elektrischer Kabel durch Guttapercha.

1866 entwickelte er eine elektrische Dynamomaschine, die erst die Erzeugung von Starkstrom und damit die industrielle Nutzung der Elektroenergie möglich machte. Siemens verlegte in aller Welt Telegraphenleitungen und Unterseekabel und konstruierte erste Modelle:

  • einer E-Lok (1879)
  • eines E-Fahrstuhls (1880)
  • einer E-Straßenbahn (1881).

Philipp Reis


1861 demonstrierte Philipp Reis einigen deutschen Professoren das erste einfache Telefon. Er spannte eine tierische Ohrmembrane vor einen winzigen elektrischen Kontakt um die Töne zu produzieren, die er übertragen wollte. Im Empfänger oszilierte ein galvanischer Induktor in der gleichen Weise wie die Membrane.

Trotzdem wurde er von den deutschen Professoren nicht so recht beachtet. Desweiteren bekam er auch keine finanzielle Unterstützung und somit auch kein Patent. Philipp Reis verstarb sehr verbittert und Deutschland verpasste die Chance die „Nation des Telefons“ zu werden.

Die Geschichte des Alexander Graham Bell


Das Telefon wurde als erstes von Alexander Graham Bell erfunden. Die Geschichte dieser Entwicklung ist mehr eine Studie von menschlicher Anatomie als eine von elektrischen Gesetzen. Bells Großvater, Alexander Bell, war ein Eingentümer einer Schule in London. Sein Vater, Melville Bell, war Lehrer, welcher Bucher über „korrekte Sprache“ verfaßte. Desweiteren hat er die sog. „Visible Speech“ (sichtbare Sprache) erfunden. Hierbei handelt es sich um einen Code, der die Position der Kehle, Zunge und Lippen während des Sprechens beschreibt.

Alexander Graham Bell wurde in Edinburgh am 3. März 1847 geboren. Er stieg in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters. Als er Zwölf Jahre alt war verlor seine Mutter Eliza ihr Gehör. Als er Siebzehn Jahre alt war schrieb er sich als Lehrer an einer reinen Jungen-Schule (Weston House) ein. Er unterrichtete Musik und „Elocution“. Gelegentlich fuhr Bell nach Bosten und lehrte an einer Schule für Taubstumme.

Während der Zeit als Lehrer arbeitete Bell an seinen Telegaphen Experimenten. Weiterhin entwickelte er den „Phonautograph“, ein Gerät, welches Töne in sichtbare Zeichen umwandelte. Dieses Gerät arbeitete mit einem echten menschlichen Ohr. Während seiner Entwicklungen hatte er einen Assistenten, einen bemerkenswerten Maschinisten mit Namen Thomas A. Watson. Mit der Hilfe von Thomas A. Watson und seiner eigenen Experimente schuf er das Sprungbrett für das heutige Telefon.

Das Telefon kam nach Amerika am 10 März 1876. Das Gesprochene Wort wurde in eletrische Wellen umgewandelt, durch Drähte übertragen und auf der anderen Seite der Leitung zurückgewandelt. Alexander Graham verlohr nie die Sicht auf das We sentliche. Er blickte immer in Richtung Zukunft. Bell erzählte seinen Zuhörern, von einem Zentralen-Büro-System, welches verschiedene Orte miteinander verbinden konnte. Bells Vorhersage wurde Wirklichkeit, das Switchboard wurde entwickelt. Das erste experimentelle Vermittlungs-Amt wurde am 17. Mai 1877 in Bosten in betrieb genommen.

Die Öffentlichkeit lernte den Wert der Verbindungsämter und das Telefons als schnelle Kommunikationsmöglichkeit schätzen. Im Januar 1878 geschah ein großes Zugunglück und das Bedienungspersonal der Western Union (Telefongese llschaft), welcher sich in der Nähe des Unglücks aufhielt, telegraphierte die Neuigkeiten an eine Apotheke mit der dringenden Bitte nach Ärzten. Der Angestellte telefonierte mit einundzwanzig Physikern welche die Wagons stabilisieren sollte n und bestellte weiterhin einen Wagon mit erste-Hilfe Ausrüstung. Das war das erste Beispiel für die Vorteile der Telephonie. Es zeigte die Vorteile, die ein solches System bei einer Katastrophe bringen kann. Nachdem die Amerikaner diese Vorteil e sahen, ließen sie sich die Bedienung des Telefon näher erläutern. Viele Lektionen wurden in Artikeln, Zeitungen und Magazinen veröffentlicht.

Die Verbraucher zahlten nur den Service. Das Mieten zweier Telefone für private Anwendung betrug 20$ pro Jahr. Die Kosten für geschäftliche Nutzung betrugen 40$.

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